Oxymel

Sauerhonig – für ein starkes Immunsystem

Wir haben schon länger nichts mehr von uns hören lassen. Was nicht heißt, dass wir in dieser Zeit nicht gesammelt und gerührt, verkostet und verfeinert hätten. 🙂

Heute ist es wieder einmal soweit. Wir stellen euch ein ganz tolles, sehr einfaches und dennoch sehr stärkendes Hausmittel vor, den Sauerhonig. Sauerhonig ist eine Mischung aus Essig („oxos“) und Honig („meli“), daher auch der Name Oxymel.

Honig hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften und enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Auch Apfelessig wirkt antibakteriell und stärkt unser Immunsystem. Im Oxymel ergänzen sich die Wirkungen von Honig und Essig ideal!

Oxymel kankönnt ihr ganz einfach selbst herstellen!
Beim Grundrezept werden drei Teile Honig mit einem Teil Essig vermischt, je nach gewünschter Wirkung wird die Mischung mit verschiedenen Kräutern angesetzt.

Wir beschreiben euch hier ein Rezept für ein kräftigendes Oxymel für die kalte Winterzeit!

Rezept Hagebutten „Oxymel“

 

 

Zutaten

  • Bio-Apfelessig naturtrüb
  • flüssigen Bio-Honig (Wald- oder Blütenhonig)
  • eine Handvoll Brennnessel-Blätter
  • eine Handvoll Hagebutten
  • frische Bio-Ingwerknolle
  • 1-2 TL Kurkuma-Pulver

Außerdem:

  • Schraubglas mit breiter Öffnung und Deckel
  • Schneidbrett
  • Messer
  • Klebeetikette

 

So gelingt’s

Vermische in dem (sauberen!) Schraubglas Honig mit Apfelessig. Das Grundrezept sieht ein Mischverhältnis von 3:1 vor, du kannst die Anteile von Honig und Essig je nach deinem Geschmack variieren, je nachdem wie süß oder sauer du es gern hättest und auch welche Konsistenz dir gefällt.
Schneide die Brennnesseln, Hagebutten und die Ingwerknolle (mit Schale) in möglichst kleine Stückchen und gib sie zum Honig-Essig-Gemisch dazu, dann kommt noch das Kurkuma-Pulver dazu. Alles umrühren, Deckel drauf und gut schütteln, fertig!
Diese Mischung lässt du nun 3-4 Wochen ziehen, am besten im Kühlschrank, dazwischen immer wieder schütteln. Dann seihst du die Mischung durch ein Tuch oder durch einen Kaffeefilter ab (bei diesem Rezept wichtig, um die feinen Härchen der Hagebutte loszuwerden, sonst reicht auch ein Sieb!) und füllst sie in kleine Fläschchen. Oxymel hält sich an einem kühlen und dunklen Ort gelagert etwa ein Jahr lang – vermutlich wirst du es aber ohnehin viel schneller aufbrauchen..
Du kannst das Oxymel direkt pur löffelweise einnehmen, in Wasser vermischt trinken oder auch als Salatdressing verwenden.

Hagebutten Oxymel